Stuttgarter Nachrichten 30. Mai 2001

 

Ensemble Facetten debütiert im Wilhelma Theater

Rhythmik wird Tanz.

Facetten stehen für Vielseitigkeit. Vielseitig sei es, so Olga Noskova, weil bei jedem neuen Projekt unterschiedliche Fachbereiche aufeinander treffen.

Ihr erstes Projekt „Zeit und Zeitung“ etwa haben sich die drei Rhythmikerinnen mit Studenten der Sprecherziehung erarbeitet.

Unterhaltsam war die Vorstellung, die sie bei der Premiere präsentierten, allemal. 19Titel standen auf dem Programm - präzise in der Ausführung und gewitzt in der Zusammenstellung….Olga Noskova liefert dabei den Stoff für neue Ideen: Zeitungen werden dann zu schicken Halskrausen, Schuhen, Hüften oder Röcken.

 

Eßlinger Zeitung 22. Januar 2002

Siel mit Zeit und Zeitung

Was ist Zeit und was ist Zeitung? Die Antwort scheint allen klar zu sein, doch das Künstlerprojekt „Zeit und Zeitung“ hob im Centraltheater die beiden Begriffe aus ihrer sachlichen Definition heraus. In kleinen Szenen spielten Olga Noskova, Barbara Cervenka, Sandra Irrgang, Andrea Lautner, Ken Kinoya, Ulrike Möller,Sonja Schmalgrüber, Simone Durina und Katja Schuman mit diesen Begriffen, mal witzig, dann wieder auf dramatische Art. Die Zeit als Raum für Gestaltung und Kreativität. Die Zeitung als Spiegel der Zeit, der allzu oft die Welt als düster und bedrohlich darstellt.

„Zeit und Zeitung“ präsentierte sich als harmonisches Zusammenspiel von Musik und Rhythmus, Sprache, Witz und Dramatik, das anregte, über den eigenen Zeitbegriff nachzudenken, Gelungen ist es dem Ensemble an diesem Abend auf jeden fall, den Facettenreichtum der Zeit widerzuspiegeln.

 

Stuttgarter Wochenblatt 13. Juni 2002

 „Mensch-Instrument“

Ensemble Facetten mit neuem Projekt im Wilhelma Theater

 

Vor einem Jahr debütierte das „Ensemble Facetten“ mit dem Programm „Die Zeit und Zeitung“ auf der Bühne des Wilhelma Theaters. Und nun präsentierte die junge Künstlergruppe die Tanz- und Musikperformance „Mensch-Instrument“ im Wilhelma Theater. …Olga Noskova, die auch diesmal Regie und Choreografie geführt hat.

Was ist der Mensch und was ist das Instrument? Ist der Körper ein Instrument, wenn man tanzt oder singt? Können sich die Instrumente in Menschen verwandeln? Alle Akteure, Tanzende, Musizierende, Singende und Sprechende haben vergangene Woche erfolgreich dazu beigetragen diese Fragen zu beantworten.

 

 

Badische Neuste Nachrichten 15. Februar 2007

Klänge aus der Unterwelt

Unterhaltsam und spannend: „Tanzende Kulturen“

 

Drei Tänzerinnen…boten theatralische Kurzgeschichten dar, tanzten mit fantastischer Kostümierung, brachten das Piblikum zum Lachen, mit nuancierten Effekten und raffinierter Choreografie. Die Dritte im Trio war Olga Noskova, die wohl Experimentellste von allen. Sie wickelte sich in Zeitung, rhythmisierte mit Körper und Zungenschnalzen, Improvisierte ein Duett mit Enkhjargal Dandarvaanchigs (kurz: Epi), der zur allgemeinen Verblüffung einen Blues anstimmte, grooviger Scatgesang.

Das Programm hieß „Tanzende Kulturen“: es war eine unterhaltsame, spannende und einfallsreiche Vorstellung. Toll, wie zeitgenössisches Tanztheater sich völlig problemlos mit mongolischer Tradition vermengte.

 

Badische Neuste Nachrichten 24. April 2008

Eine wirklich runde Sache

Tanzperformance zur Geometrie in der Orgelfabrik

 

Im Jahr der Mathematik zeigte das Ensemble „Facetten“ in der Durlacher Orgelfabrik eine Performance zum Thema Geometrie. „Geometri-x4“ verbindet fantsievolle und abwechslungsreiche zeitgenossische Tanzchoreografien von Saskia Asohoto, Sandra Irrgang, Olga Noskova und Patricia Wolf mit Objekten und Projektionen von Cosima Klischat. „Cubix“ nennt Olga Noskova ihren Tanz mit einem Würfelgestell, in das sie hineinkletterte oder es zu einem Springseil zusammenklappte. „Ein Tetraeder ist ein Vierflächer oder eine dreiseitige Pyramide“. Auf die Belehrung folgte „Pas de trois“ bei dem die schwarz-weiß-grau Gekleideten zunächst gefangen schienen, um zu bitonalen Klängen von Charles Ives auszubrechen.

Insgesamt war die Performance ästhetisch ansprechend, unterhaltsam und instruktiv.

 

Badische Zeitung 28.06.2011

Von der Elz zu Lew Tolstoi

Interessantes Tanztheater-Video „Von Mir zu Mir“ im Kommunalen Kino „Klappe11“

 

Es handelte sich um die Vorveranstaltung zu den anschließenden Film „Russischer Sommer“. Die russische Tänzerin Olga Noskova hatte zusammen mit dem Schwarzwälder Steffen Ruyl Cramer ein Video über und an der Elz gestaltet, in welchen sie selbst auf Regie von Steffen Cramer über die Brücke der Elz und an der Elz entlang tanzt. Zeitgleich zu dem Videostück , welches auf der Leinwand gezeigt wurde, gab Olga Noskova selbst eine Tanzeinlage im Kommunalen Kino in Waldkirch. Im gleichen bunt bedruckten Sommerkleid wie im Film schritt und bewegte sie sich synchron zu der Filmperson. Ausdruckstark, suchend, am Boden zerstört, verzweifelt, sich wiederaufrichtend oder voller Freude fast schwebend, luftig, gelang es Olga Noskova eine Atmosphäre von Spannung zwischen Freude und Trauer.

 

 

www.olga-noskova.de  |  info@olga-noskova.de
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